Verfasst von: schwupi | 12. Januar 2015

Zweitausendfünfzehn!


Und es fängt gar nicht mal „so“ schlecht an. Wenn man, wie ich, auf Fernsehen verzichtet.

Nur heute, so will es das Detail, ist der Wurm drin. Und es fing ganz subversiv an.

Ich rauche ja schon seit einer Weile nicht mehr und gebe mich stattdessen lieber dem Dampfen hin. Glücklicherweise weiß mein lieber Boss diese von mir
durchaus auch zu seinem Wohl positive gemeinte Entscheidung zu würdigen, sodass es mir während meiner Arbeit erlaubt ist, zu dampfen.

Ja… Gäbe es da nicht die Querulanten und Spaßbremsen.

Heute in unserer wöchentlichen IT-Besprechung nahm ich mir doch tatsächlich die Frechheit heraus, an meiner Dampfe zu nuckeln. Nun, nichts besonderes soweit. Hätten wir da nicht einen militanten Ex-Raucher in unseren Reihen, der mir wild fuchtelnd und gestikulierend zu erkennen gab, dass ihn das wohl störte. Er murmelte etwas von „…Nikotin behalten…“ und verdrehte seine Augen so lustig, dass ich noch einen Zug extra nahm.

Später – nach der Besprechung – nahm ich ihn beiseite und meinte, dass da gar kein Nikotin dabei ist. Und dass es ihn nicht zu beunruhigen braucht, ich aber ihm zuliebe in seiner Gegenwart einfach nicht mehr dampfe.

Gut. Ich muss ja nicht immer Rebell sein.

Schnitt. Nachmittag.

Ich stehe mit meiner Angebeteten in der Küche und trinke einen Kaffee. Sie – ebenfalls Dampferin – nuckelt genüsslich an eben jenem Gerät, als ihre Kollegin und Fast-Vorgesetzte in die Küche gestapft kommt und meint: „Ich hab ja jetzt schon öfter gesehen, dass du in der Küche an deiner E-Zigarette rauchst. Hatten wir nicht mit der Firma vereinbart, dass in der Küche nicht mehr geraucht wird?“

Ebenfalls unrebellisch antwortete sie, dass sie es dann wohl lassen wird.

Aber mir kam langsam der Stift und ich fragte spitz zurück, wo es sich beim Dampfen denn bitte um Rauchen handelt? Sie verteidigte sich nur mit dem Argument, dass „man ja nicht genau wisse, was da nun für schädliche Stoffe“ ausgeatmet werden. Und wieder biss ich mir einfach auf die Zunge. Einen Krieg will ich nicht anfangen, den meine Angebetete dann auszubaden hätte.

So, und nun überlege ich, wie ich hier eine salomonische Vereinbarung hinbekomme. Denn verbieten kann es „le Boss“ nicht, aber Krieg will ich auch unter keinen Umständen.

Ich verstehe die beiden allerdings. Vorurteile sind eben einfacher bedient, als das Hirn anzuwerfen. Es könnte sich ja abnutzen. Fehlt nur noch das gespielte Hüsteln und die Kopfschmerzen…

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Verfasst von: schwupi | 25. Juli 2011

Spaghetti alla Bolognese


Hier kommt mal mein Rezept für eines meiner Lieblingsgerichte. Ist zwar nicht ganz das Original, dafür absolut lecker…

Zutaten:

  • 500 gr gemischtes Hack
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 0,7 l Rinderbrühe
  • 0,2 l Rotwein (kräftig, z.B. Cabernet-Syrah)
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 1 Dose Mais
  • italienische Kräutermischung (getrocknet)
  • Sanella oder Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikum zum Garnieren
  • Parmigiano reggiano (mind. 24 Monate gereift)
  • Spaghetti
  • 50 gr Butter
Die Paprika und die Zwiebeln werden zuerst in kleine Würfel geschnitten (nicht zu klein). Anschließend brät man das Hack in einer tiefen Pfanne krümelig und würzt mit 1 1/2 Prisen Salz, ein wenig Pfeffer und einer halben Hand voll getrockneter italienischer Kräuter ab. Anschließend wird der fein gehackte Knoblauch dazu gegeben. Das lässt man noch kurz weiter braten, bis das Hack leicht Farbe annimmt.
Nun löscht man das krümelige Hack mit dem Rotwein ab und lässt es so lange Köcheln, bis der Rotwein komplett reduziert ist. Jetzt wird es Zeit, die Paprika und die Zwiebeln mit dazuzugeben. Das Gemüse lässt man solange schmoren, bis die Zwiebeln leicht glasig geworden sind (ca. 5 Minuten). Anschließend kommt das Tomatenmark zum Einsatz. Davon wird ungefähr eine dreiviertel Tube in die Pfanne gedrückt und untergerührt. Das ganze lässt man noch für eine weitere Minute brutzeln, damit sich die Bitterstoffe aus dem Tomatenmark lösen.
Nun wird die Brühe eingerührt und das Ganze abgeschmeckt. Eventuell noch mit Kräutern nachhelfen.
Nun wird der Mais aus der Dose mit hinzugegeben. Aber nicht das Maiswasser wegschütten! Dies enthält viel Geschmack und es wäre zu schade für den Ausguss…
Nun wird das ganze auf kleiner Flamme zugedeckt eine ganze Stunde köcheln gelassen.
Die Spaghetti normal zubereiten. Nachdem man das Spaghetti-Wasser losgeworden ist, kommt ein klein wenig Butter in den Nudeltopf und die Spaghetti werden wieder in selbigen gegeben und die Butter untergerührt.
Und nun die Nudeln auf einen Teller, Bolognese drüber und den am Besten 30 Monate gereiften Parmigiano drüber reiben. Mit Basilikum dekorieren. Reinlegen…
Verfasst von: schwupi | 23. Januar 2011

Wurst-Nudel-Auflauf


Eines meiner Lieblingsessen ist der Wurst-Nudel-Auflauf. Geht sehr schnell zu machen und ist in einer dreiviertel Stunde servierfertig.

Zutaten:

  • 1/2 Ring Schinkenfleischwurst
  • 4 Mett-Enden (oder Cabanossi, Knacker)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Packung italienisches oder mexikanisches Tiefkühlgemüse (750 gr, gewürzt)
  • 1 Packung Nudeln (500 gr, Rigatoni, Penne Rigate)
  • 1/2 Liter Wasser
  • 1 Packung geriebener Käse
  • Kräuter nach Belieben zum Würzen (z.B. getrocknete italienische)

Als erstes wird die Wurst gewürfelt und mit der Zwiebel rundherum braun angebraten. Danach kommt das gefrorene Gemüse hinzu und wird ca. 5 Minuten mitgebraten. Würzen. Nun das Wasser zugeben und kurz umrühren. Anschließend werden die rohen Nudeln darüber gegeben und vorsichtig umgerührt. Nun den Deckel zumachen und die Nudeln auf kleiner Flamme 15 Minuten mitgaren. Danach den geriebenen Käse drübergeben, den Deckel nochmals für fünf Minuten zumachen und anschließend genießen.

 

Verfasst von: schwupi | 28. Juni 2009

Vorbereitung zum Angriff?


Ich habe gerade eine Nachricht von CNN gelesen, in der ein im Irak stationierter Army-General dem Iran vorwirft, sich immernoch im Irak einzumischen, sei es durch Training von Leuten oder durch Geld.

Der General sagt jedoch: „I’m not authorized to do anything outside the borders of Iraq…“.

So, so. Er darf eben nichts ohne Befehle unternehmen. Klar. Oder doch ein kleiner Hinweis an das Regime in Teheran, dass der Iran ein klein wenig bestraft werden muss, da ja sonst nie Frieden im Irak einkehren wird? Er müsste ja nur den Befehl bekommen. Nur einen kleinen.

Dazu passt allerdings auch, dass der Iran ein paar Botschaftsangehörige der britischen Botschaft festgenommen hat. Wäre doch möglich, dass sich UK & USA wieder einmal zusammentun, um Demokratie zu ermöglichen…

Leider wäre es diesmal wirklich nötig, um den Iranern ihre Freiheit zu ermöglichen.

Ich leg mich wieder hin…

Verfasst von: schwupi | 28. Juni 2009

Theorien zum Iran


Der Wächerrat erlaubt Kharroubi, Moussawi und Rezai an der Auszählung von 10% der Stimmen teilzunehmen?

Zuerst einmal finde ich es richtig, dass die Kandidaten dies kategorisch ablehnen. Etwas anderes als eine neue Wahl oder eine neue Staatsordnung kann einfach nicht akzeptiert werden, da das herrschende Regime seine Autorität und Legitimität gegenüber dem Volk verspielt hat.

Aber ist es nicht doch merkwürdig, dass der Wächterrat die endgültige Bekanntgabe des Ergebnisses so lange hinauszögert? Was soll die immer länger werdende Frist bedeuten? Kann es sein, dass diese auszuzählenden 10% der Stimmen seit zwei Wochen derart manipuliert werden, dass bei einer Nachzählung zwangsläufig das „genehmigte“ Ergebnis herauskommen muss? Es wäre zwar ein ziemlicher Aufwand, aber angesichts der „Nachteile“, die ein Eingeständnis des Betruges hervorbringen würde, für die herrschenden Militär-Diktatur-Kleriker aber sicherlich vertretbar.

Irgendwie erinnern mich die hilflosen Versuche der staatlichen persischen Presse an das damals bevorstehende Ende der DDR. Gebetmühlenartig wird nun wiederholt, dass das Ausland schuld sei und alles von einer Verschwörung von CIA und Großbritannien ausginge. Eben jene, die dies im Fernsehen verkünden, sollten doch einmal überlegen, wie sie in zehn Jahren über ihre Aussagen denken würden…

Just my 2 cents…

Verfasst von: schwupi | 10. März 2009

CMFCToolBar und die Ultimate Toolbox


Bevor noch einer so sinnlos wie ich tagelang vor dem gleichen Problem hockt:

Wenn man die CMFCToolBar in seinen Anwendungen verwenden will und außerdem noch die Ultimate Toolbox verwendet, ist man gut damit beraten, die Klasse CMFCToolBar in der UltimateToolbox umzubenennen. Sonst schmiert die Anwendung in OnCreate() ab, da der falsche Konstruktor aufgerufen wird…

Vier Tage debuggen ohne Ergebnis kann sehr frustrierend sein!

Verfasst von: geschmacksfrage | 7. August 2008

Bandwurmsätze oder Professorendeutsch


Bandwurmsätze sind mir nun doch schon oft unter gekommen aber heute entdeckte ich einen, der mich doch ein wenig an die Vergewaltigung des deutschen Satzbaues erinnert:

Das in beiden Weltkriegen mit seinen jeweils großangelegten militärischen Expansionsversuchen gescheiterte deutsche Großkapital mußte nach deren Scheitern jedesmal, gerade um die Ziele, zunächst selbst nur einen Teil, ja nur irgendein einziges von ihnen jetzt überhaupt noch weiter- bzw. wieder neu verfolgen zu können, d.h. hierfür außen- und innenpolitischen Handlungsspielraum zu erlangen, elementar an der Verbreitung der Version von einem absoluten Kontinuitätsbruch und Neubeginn interessiert sein, in der heutigen Summe also an dem zur Zeit in der Tat weithin anzutreffenden Bild der deutschen Geschichte unseres Jahrhunderts also einer Abfolge von vier jeweils in keinerlei innerem Bezug zu ihren Vorgängern und Nachfolgern stehenden, ihnen vielmehr nur jeweils ausschließlich entgegengesetzten Staats- und politischen Systembildungen, der Sicht von Kaiserreich, Weimarar Republick, NS-Reich und Bundesrepublick als nur immer aus dem totalen Bruch mit ihrer Vergangenheit hervorgegangenen Epochen- eine Suggestion, die natürlich nur möglich ist und nur anhalten kann unter der Voraussetzung, daß jede Untersuchung der wirklichen Durchgängigkeit für die Geschichtswissenschaften tabuiert bleibt.

Quelle: Buch: Europastrategien des deutschen Kapitals 1900-1945

geschmacksfrage

Verfasst von: schwupi | 12. Juli 2008

Atomstrom? Vielleicht, danke.


So, nach langer Abstinenz schreibe ich heute wieder mal.

Da ja in der Politik und Gesellschaft das Thema Atomstrom mittlerweile wieder ausgiebig zerfetzt wird, muss ich auch mal meinen Senf dazugeben.

Auf der einen Seite kann ich vorweg schon schreiben, dass die meisten Argumente gegen Atomkraft nur aufgeblasene Mythen sind. Andererseits kann man die meisten Thesen auch nicht beweisen. So zum Beispiel die krebserzeugende Wirkung der niedrigfrequenten Stahlung bei unmittelbarer Wohnnähe zum AKW. Was hat man da für Geld ausgegeben, um das zu erforschen. Und man kam zu keinem eindeutigen Ergebnis. Immerhin gibt es ein gehäuftes Auftreten von bestimmten Krebsformen auch anderswo in der Republik – und das ohne einen Reaktor in der Nähe zu haben. Was ich mich aber noch frage, ist: Wer hat diese Studien in Auftrag gegeben? Meiner Überzeugung nach bestimmt die Ergebnisse immernoch der Auftraggeber, und der wird wohl wer gewesen sein? …

Nichts desto trotz: Eigentlich bin ich für die Atomkraft. Billig Strom zu erzeugen klingt doch gut, oder? Leider ist es nicht so billig. Rechnet man die ganzen staatlichen Subventionen mal raus und betrachtet zusätzlich noch die Kosten für die (End-)Lagerung des Atommülls, bin ich ganz schnell wieder bei einem Preis, der gar nicht mehr so billig ist.

Außerdem sollte man auch nicht verschweigen, dass die Bedingungen beim Abbau des Urans für die Arbeiter alles andere als angenehm sind.

Und was ist mein Fazit? Keine Ahnung. Ich weiß nicht genau, ob ich dafür oder dagegen sein soll, also bin ich dafür, dass wir dagegen sind…

Verfasst von: schwupi | 26. März 2008

Westerwelle, Glos und die Mehrwertsteuer


Also irgendwie verstehe ich die Politik nicht mehr.

Der Westerwelle fordert die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Strom und Benzin auf 7%. Der Glos widerspricht ihm und sagt, dass das nicht geht. Betsimmt wegen der entgehenden Einnahmen.

Im Spiegel steht jetzt aber eine Meldung, dass der Glos aber für eine Wiedereinführung der Pendlerpauschale ist, denn da wäre der finanzielle Spielraum da.

Ist es nicht egal, ob ich die Mehrwertsteuer auf Benzin absenke und so die Pendler auch belohne? Zusätzlich würde der Strom auch endlich billiger, denn immerhin kassiert der Staat 40% des Strompreises als Steuer.

Blöde Politik…

Verfasst von: schwupi | 25. März 2008

Sockenfussel


Kaum ziehe ich mir meine Socken aus, da kleben sie auch schon am Fuß: die Fussel. Komischerweise nur bei meinen schwarzen Socken.

Aber außer, dass es mich nervt, stellt sich mir auch eine Frage: Seit Jahren kommen aus den Socken immer Fussel raus. Warum hört das nie auf? Komischerweise lösen sich die Socken auch nicht auf. Es kommen immer nur mehr schwarze Fussel. Spricht das nicht gegen die natürliche Physik?

Ich muss weg…

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